Wir verwenden Cookies auf unserer Website, um Ihren Besuch effizienter zu machen und Ihnen mehr Benutzerfreundlichkeit bieten zu können.
Ok
Technik - Wirbelsäule Therapie

Technik

Neben medizinischer Spezialisierung und langjährige Erfahrung ist die moderne technische Ausstattung Garant für beste Ergebnisse.

Unser Anspruch ist, Spitzenmedizin zu leisten und das Tag für Tag. So versteht sich fast von selbst, dass wir über die neueste und modernste technische Ausstattung verfügen.

Mit dem strahlungsarmen EOS Imaging können wir 3D-Ganzkörperaufnahmen erstellen. Bei minimal-invasiven Operationen nutzen wir neben einem Operationsmikroskop auch die Möglichkeit der 3D-Darstellung bzw. der computergesteuerten Navigation sowie ein intraoperatives Neuromonitoring, mit dem sich Schäden an Nerven vermeiden lassen. Auf diese Weise sorgen wir für das höchstmögliche Maß an Sicherheit für unsere Patienten.

Pressemitteilung EOS (englisch)

Hier finden Sie weitere Informationen zu unserer technischen Ausstattung:

 

Strahlungsarmes 3D-Röntgen mit EOS Imaging

Als bildgebendes Verfahren können wir EOS Imaging einsetzen. Dies ist ein geradezu revolutionäres 3D-Röntgensystem, das innerhalb weniger Sekunden den ganzen Körper in mehreren Dimensionen erfasst und dessen Strahlendosis im Vergleich mit einem herkömmlichen Röntgengerät um bis zu 90 % reduziert ist.

Ein weiterer Unterschied zu konventionellen Röntgengeräten besteht zudem im Bildergebnis: ein Röntgenbild zeigt immer nur einen kleinen Ausschnitt des Körpers und wenn der Patient liegt, lässt sich nicht immer erkennen, wo die Ursache der Beschwerden liegt.

EOS Imaging ermöglicht Ganzkörperaufnahmen bei normaler Körperhaltung, so dass sich die Statik insgesamt beurteilen lässt. Auf diese Weise lassen sich beispielsweise Faktoren wie ein Beckenschiefstand diagnostizieren, was bei einer normalen Röntgenaufnahme oft unentdeckt bleibt.

 

3D-Bilddarstellung während einer OP

Für anspruchsvolle Interventionen können wir auf eine intraoperative 3D-Bildgebung zurückgreifen. Diese Technologie ermöglicht Chirurgen eine mit konventioneller intraoperativer radiologischer Darstellung unerreichte Präzision.

Der Einsatz einer dreidimensionalen Bilddarstellung während einer OP unterstützt die Chirurgen bei ihrer millimetergenauen Arbeit, beispielsweise beim Setzen von Schrauben, und bietet Patienten ein höchstmögliches Maß an Sicherheit.

 

OP-Navigation mit BrainLab ®

Die vorhandenen intraoperativen 3D-Darstellungsgeräte lassen sich mit der Navigation von BrainLab® koppeln. Auf diese Weise lassen sich Instrumente und auch Implantate sehr viel präziser bewegen. Die Darstellung ist bis in den Zehntelmillimeterbereich planbar, was die Verletzungsgefahren von Rückenmark, neurogenen Strukturen sowie Blutgefäßen enorm reduziert. Zu jedem Zeitpunkt wird dreidimensional die Spitze des Instruments oder des Implantats „live“ dargestellt mit der Verlaufsrichtung beim weiteren Einbringen.

Ein weiterer Vorteil der Navigation ist die reduzierte Strahlenbelastung intraoperativ für den Patienten, da das System mit Infrarotstrahlung, d.h. ohne Röntgenstrahlung arbeitet. BrainLab ® war eine der ersten Firmen, die sich auf computergestütztes Operieren spezialisiert haben und gehört heute zu den führenden Anbietern auf diesem Gebiet.

 

 

Intraoperatives Neuromonitoring

Das Neuromonitoring nutzt die elektrischen Aktivitäten von Nerven und Muskeln für diagnostische Aussagen und für die Kontrolle von therapeutischen Maßnahmen. Somit hilft eine kontinuierliches Neuromonitoring drohende Schädigungen rechtzeitig zu erkennen und zu vermeiden. Der Wirbelsäulenchirurg kann Korrekturmaßnahmen einleiten, bevor eine Schädigung entsteht. 

Ein Neuromonitoring halten wir insbesondere bei Skoliose- und Kyphosekorrekturen aber auch bei Spondylodesen für unabdingbar.

 

Anwendung eines Operationsmikroskops

Ein Operationsmikroskop mit hoher Vergrößerung (6- bis 40-fach) nutzen wir in der minimal-invasiven Chirurgie bzw. Mikrochirurgie. Durch die dreidimensionale Darstellung bei optimaler Ausleuchtung des Operationsfeldes lassen sich die anatomischen Strukturen perfekt darstellen, was ebenfalls der Patientensicherheit zugute kommt.